Rücken – fit © Ingrid Dobler
Unser menschlicher Körper ist eine Einheit mit Seele und Geist. Deshalb wirken sich psychische Unklarheiten und Belastungen auch auf der körperlichen Ebene aus.
Der Rücken leidet besonders an einseitigen Haltungen und Bewegungsarmut.
Wie viele Stunden unseres Tagesablaufs sind wir „bewegt“ unterwegs ?
„Bewegt“ heißt in dynamischen Abläufen, wovon Gehen der natürlichste ist. Stehen ist enorm anstrengend für die Wirbelsäule, da die Muskeln ständig
Haltearbeit leisten müssen.
Kaum vorstellbar ist für uns, dass sich Steinzeitmenschen täglich zwischen 25 – 35 km bewegt haben !
Kommen wir also in Bewegung durch Gehen, Walken, Nordic Walking, Joggen, Rad fahren, Schwimmen (Rückenschwimmen bevorzugen wegen der HWS Entlastung), Skilanglauf, Schneeschuh wandern, Tanzen, Gymnastik und ganz besonders Aqua Fit Training !
Vorbeugend und ausgleichend für den unteren Rücken sind....
ausreichende Dehnungsübungen:
* untere Rückenmuskulatur:
Rückenlage: beide Knie Richtg. Oberkörper heranziehen
* Hüftbeugemuskulatur:
Rückenlage: 1 Bein herziehen, 2. Bein am Boden ausstrecken
* Muskulatur der Oberschenkelrückseite:
Stand: 1 Bein auf einen Stuhl auflegen, Oberkörper in Richtung Bein neigen
starke Bauchmuskeln, da sie die Gegenspieler der LWS sind.
Diese trägen Muskeln wollen täglich gekräftigt werden.
Am bestens gleich morgens, damit sie ihre Haltefunktion besser erfüllen können.
viel Beweglichkeit im unteren Rücken durch Mobilisationsübungen
ein normales Wohlfühlgewicht
die wirkungsvolle Mittagsruhe: die bequeme, entspannte Lage der Wirbelsäule fördert die Flüssigkeitsaufnahme der Bandscheiben, die dadurch ihre Pufferwirkung verbessern können (mindestens 15-20 Min. ausruhen)
- noch mehr praktische Tipps sind auf Anfrage erhältlich -